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Test und Bewertung: Goodbye Deponia

Story:

 

News: DeponiaaDie Heimat von Rufus ist Deponia, ein planetgrosser Schrottplatz, der von den Privilegierten der schwebenden Stadt ELYSIUM zur Sprengung freigegeben wurde. Einzig die Elysianerin GOAL kann Rufus dabei helfen, den Zerstörungsplänen des finsteren Organon entgegenzuwirken. Unterstützt werden die beiden von einer Gruppe aus Widerstandskämpfern, die Deponia und seine Einwohner ebenfalls beschützen wollen. Rufus muss verhindern, dass der finstere Organon mit seinen Truppen und dem letzten Hochboot nach Elysium reist, um die Zerstörung anzuordnen. Sein Weg führt ihn unter anderem in die finstere Kanalisation von Deponia, auf das Dach von fahrenden Hochgeschwindigkeitszügen oder in skurile Lokale, wie den 8 Bit Club. Dabei trifft er auf Pfandhexen, gigantische Fangheuschrecken, rappende Cowboys und Familien im Sitcom-Liftstyle. Wird es Rufus gelingen den Organon zu besiegen, Deponia zu retten und das Herz von GOAL endgültig zu erobern? Alles das kann man erfahren, wenn man sich das 3. und letzte Kapitel von Deponia gönnt und eine super geniale Adventure Trilogie zu Ende bringt. Auf in ein Top Abenteuer von den Machern von Memoria, Edna bricht aus, The Wispered World, The Night of the Rabbit und Harveys neue Augen.


Grafik:

 

Goodbye Deponia 01Bei der Grafik ist, soweit ich das sagen kann, doch alles beim Alten geblieben. Uns wird ein Comic Stil präsentiert in dessen Welt man sich schnell zurecht findet, weil man ja schon die ersten beiden Teile in die gleiche Richtung gestaltet hat. Die handgezeichneten Spielabschnitte präsentieren sich wieder in einer TOP 2D-Optik in Full-HD. Deponia 3 ist kunterbunt, schrill, liebevoll, und in etlichen Locations sehr sehr schön in Szene gesetzt. Auf die Grafik bezogen hat sich zu den beiden Vorgängern nicht wirklich etwas verändert. Finde ich persönlich sehr von Vorteil, so kann man auch schnell alle 3 Teile hintereinander spielen, ohne sich viel neu eingewöhnen zu müssen. Wie aber auch in Teil 1 und 2 zuvor kehren wir auch im 3. Ableger auf ein völlig neues Deponia zurück, denn alle Locations und Orte wurden auf`s neuste gestaltet. Somit erleben wir auch hier wieder eine ganz neue Welt. Wir kommen in ein völlig neues und unverbrauchtes Set, das so in Teil 1 und 2 noch nicht zu sehen war. Etliche schöne, neue und unverbrauchte Spielabschnitte erwarten uns.


Sound:

 

AGoodbye Deponia 02uch beim Sound hat sich nicht viel verändert . Alle Charaktere wurden stimmlich und akustisch sehr schön eingesprochen und umgesetzt. Die Sprachausgabe passt sehr gut zu den betreffenden Charaktern im Spiel. Auch die musikalische Hinterlegung wurde weitgehend nicht abgeändert, dass man das Gefühl hätte sich in einem anderen Adventure zu befinden als in DEPONIA. Beim Sound und der Musik treten nicht wirklich große Unterschiede zu den Vorgängern auf. Auch begleitet uns der Sänger mit der Gitarre von Kapitel zu Kapitel. Die Musikstücke wurden jedoch alle passend neu zum Spiel erstellt.


Rätsel:

 

Goodbye Deponia 03Das Wichtigste in einem Adventure sind meiner Meinung nach die Rätsel. Speziell das Rätseln, Suchen und Kombinieren. Es ist immer schön ein Spiel in den Händen zu halten, was Spass macht und auch genügend Zeit in Anspruch nimmt. Allerdings haben meiner Meinung nach Deponia 1 und 2 den Bogen etwas überspannt, denn die Rätsel waren teilweise so schwer oder bei den Haaren herbei gezogen, dass man des öfteren liebe Mühe hatte sie zu lösen. Die Locations waren groß und lagen teilweise so weit auseinander, dass man nach einer Zeit nicht mehr wusste wo vorne und hinten war. Irgendwie hatte ich persönlich das Gefühl es wurde ein klein wenig einfacher im 3. Teil, aber es ist immer noch eine harte Herausforderung. Ich kam auf jeden Fall besser durch das 3. Abenteuer als durch die beiden Vorgänger. Im Laufe des Spieles werden hier und da Gegenstände ins Inventar befördert. Dort werden die Dinge kombiniert oder zusammengefügt. Das Inventar in der sich mit der Zeit viele Objekte befinden, wird per Mausrad geöffnet. Dort kann man auch einiges über die Gegenstände in Erfahrung bringen. Minigames, die man zwischenzeitlich erledigen muß, lassen sich aber auch schnell überspringen. Aber auch hier sei gesagt: Alle Mini Games waren von feinster Sorte und total neu und erfrischend. Diesmal gibt es jedoch etwas Neues, aber dazu etwas später mehr. Nur soviel sei verraten: Gegenstände, die der eine nicht gebrauchen kann, wandern einfach zum anderen und finden dort vielleicht ihren Einsatz.


Steuerung/Gameplay:

 

Goodbye Deponia 04Beim Gameplay und der Steuerung hat sich auch rein gar nichts verändert. Es wird, wie üblich, klassisch mit der Maus gesteuert. Wichtige Objekte in den Spielbereichen lassen sich per Leertaste anzeigen und somit mit der Maus anklicken oder nehmen. Die Bildschirme lassen sich schnell per Mausklick wechseln, was schön mit einem Pfeil angezeigt wird. Soviel ich mich aber jetzt erinnern kann, ist es neu, dass man Gegenstände in Deponia auch weiter geben oder tauschen kann. Plötzlich haben wir in Deponia auf einmal 3 RUFUSE, die alle ihre eigenen Spielabschnitte bewältigen müssen. Einen roten, blauen und grünen Rufus. Bei jedem Rufus werden am unteren Bildschirm Rand auch die anderen Rufuse angezeigt. Diese lassen sich anklicken und schon landet man im Spielgeschehen eines anderen Rufus. Auch können sich die Rufuse an bestimmten Stellen im Spiel unterhalten und Dinge austauschen, indem sie die Sachen aus dem Inventar nehmen und auf einem anderen Rufus loslassen. Welche Dinge welcher Rufus gebrauchen kann, ist somit auch heraus zu finden.


Fazit:

 

Ich bin total zufrieden mit dem 3. Ableger der DEPONIA REIHE. Es wurde wirklich alles an Locations, Orten und Mini Spielen neu erstellt, als ob man ein ganz neues Spiel bekommen hat. Lediglich die altbekannten Charaktere wurden übernommen. Genau so soll es sein. Somit haben wir nun drei Deponia Teile, welche alle neu endeckt wurden und somit der Spielspass nie leiden musste. Es wird viel kommuniziert, gerätselt, gereist und gelacht. Hier im 3. Teil hatte ich das Gefühl man wollte wirklich tief unter die Gürtellinie gehen und richtig derbe Anspielungen und Sprüche los werden (ohne wirklich ordinär oder primitiv zu werden). Ich habe mich köstlich amüsiert und einige laute und lange Lacher nicht unterdrücken können. Das Gameplay und der Verlauf des Spieles sind vollends zufriedendstellend, wobei auch gesagt sei, dass Neulinge im Genre bestimmt ihre Schwierigkeiten haben könnten. Man hat bestimmt mehrere Tage Spaß an dem Spiel. Bei Grafik und Sound hat sich nichts oder nur wenig verändert. Alles in allem würde ich aber sagen, dass sich die Rätsel im Vergleich zum 1. und 2. Teil etwas leichter haben lösen lassen und der Radius des Einsatzes der Dinge auch kleiner geworden ist. Ein wenig schwieriger wird es dann, wenn man nicht genau weiß welcher Rufus welche Dinge zum Einsatz bringen muß. Dann heißt es halt tauschen und probieren. Es  wird schon irgendwann irgendwo etwas passen. Also auf in ein letztes Abenteuer zusammen mit Bozo, Rufus, Goal, Hermes, Oppenrot und noch einigen anderen neuen und auch alten Bekannten. Die Erstausgabe beinhaltet neben dem Spiel auf DVD-Rom auch noch den Soundtrack und ein Poster, so wie es bei den beiden Vorgängern von Deponia 3 auch schon der Fall war. Der Abschluß der Reihe ist exellent gelungen.


Bewertung:

Bewertung Goodbye Deponia

Goldaward

 

Spiel kaufen

Systemanforderungen:

Windows XP, Vista, 7, 8
2,5 GHz (Single Core) oder 2 GHz (Dual Core)
2 GB Ram
Open GL 2.0 kompatible Grafikkarte mit 256 MB Ram
(Shared Memory ist nicht empfohlen)
5 GB freier Festlattenspeicher
Soundkarte
DVD Laufwerk
Maus

Homepage:

http://www.deponia.de/

Publisher:

http://www.daedalic.de/

Hersteller:

http://www.daedalic.de/

geschrieben am 20.10.2013 von Lamar

Screenshot-1-Goodbye Deponia
Screenshot-2-Goodbye Deponia
Screenshot-3-Goodbye Deponia
Screenshot-4-Goodbye Deponia
Screenshot-5-Goodbye Deponia
Screenshot-6-Goodbye Deponia


Weitere Links zum Spiel Goodbye Deponia:

Goodbye Deponia Newsarchiv
Goodbye Deponia Screenshots
Homepage

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