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Test und Bewertung: Full Pipe

Spielhandlung:

News: Full PipeWährend "Dude" im Land der Träume ist, wird ihm ein Pantoffel gestohlen. Eine große Hand kommt aus einer Öffnung unter Dude's Bett hervor und greift sich den Pantoffel. Als Dude wach wird, merkt er das und findet die Öffnung unter seinem Bett. Einen beherzten Sprung weiter, findet Dude seinen Pantoffel, jedoch kommt er nicht mehr zurück zu seinem Bett. Nun liegt es an Dude einen Ausweg aus diesem komplexen Röhrensystem zu finden indem er Gegenstände mit den Röhren-Bewohnern tauscht, Aufgaben löst und Minispiele spielt... mehr an Story gibt es leider nicht. Man kann sich also denken, dass es hauptsächlich um die Rätsel geht, welche einen ca. 4-6 Stunden beschäftigen.


Grafik:

Full Pipe - 1Das Röhrensystem und deren Bewohner sind, um es in einem Wort auszudrücken, sehr bizarr. Sie sind verglichen zu Machinarium etwas grob gemalt, aber dafür gut animiert. So hat Full Pipe ein wenig was von einem interaktiven Zeichentrick. Die Auflösung von 800x600 kann man leider nicht ändern, jedoch gibt es die Möglichkeit mit der Tastenkombination Alt+Enter in den Fenstermodus zu wechseln.


Sound:

Wie die Grafik, ist auch die Musik recht bizarr. Jedoch hört man ganz klare Jazz-Einlagen heraus die den Soundtrack schon recht interessant machen. Mir persönlich war sie etwas zu skurril, aber zum Glück kann man die Musik auch abschalten. Aber es bleibt jedem selbst überlassen ob er sie mag oder nicht.


Atmosphäre:

Die Atmosphäre des Spiels ist alles andere als normal. Man fühlt sich in eine verrückte Welt versetzt, in der es darum geht mit den noch verrückteren Kreaturen sowas wie eine Symbiose einzugehen: Wir helfen ihnen und sie helfen uns... wenn auch oft ungewollt.


Rätsel:

Full Pipe - 2Die Rätsel sind zum Teil sehr schwer, was vor allem daran liegt das es kaum Hinweise oder Hilfen gibt. Zudem sind sie oft unlogisch und man "macht einfach" ohne zu wissen warum und wieso. Man muss immer genauestens auf die Umgebung und Kreaturen achten um einen Hinweis zu den Rätseln zu bekommen. Abwechslung bieten die Minispiele, welche jedoch manchmal auch nicht so einfach sind. So habe ich z.B. ca. 1 Stunde gebraucht um 4 Bälle in den Beutel einer Känguru-ähnlichen Kreatur zu werfen, weil es noch rum hüpft während man versucht den richtigen Schwung hinzubekommen. Ein Hotspot-Button ist auch nicht dabei, so ist "Pixelhunting" angesagt.


Gameplay:

Das Spiel spielt sich wie ein normales Point'n'Click-Adventure. Es gibt ein einfach zu bedienenes Inventar und eine Karte, mit der man schnell zu bereits besuchten Räumen wechseln kann.


Fazit:

Mit Full Pipe haben sich Daedalic wiedermal ein Ausnahme-Adventure ins Haus geholt. Auch wenn es schon einige Jahre auf den Buckel hat (erschien 2006 in Russland), versprüht es seinen ganz eigenen Charme, wie es auch bei Machinarium der Fall ist. Es ist eindeutig: Full Pipe ist eine Frage des Geschmacks und vor allem eine Frage der Breitschaft für eine Herausforderung, denn Full Pipe ist nicht gerade das einfachste Adventure auf dem Markt. Als kleines Extra bekommt man zusätzlich ein Poster.


Full Pipe Bewertung

Systemvorraussetzungen:

Windows 7/Vista/XP/2000/ME/98/95

500 MHz Prozessor

128 MB RAM

560 MB freier Festplattenspeicher

DirectX-kompatible Grafikkarte

DirectX-kompatible Soundkarte

DirectX 8.0

Homepage: http://www.fullpipe-game.de

Publisher: http://www.daedalic.de

Hersteller: http://www.pipestudio.ru (russisch)

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Test geschrieben am 16.08.2010 von Alexander Niemeyer

Screenshot-1-Full Pipe
Screenshot-2-Full Pipe
Screenshot-3-Full Pipe
Screenshot-4-Full Pipe
Screenshot-5-Full Pipe
Screenshot-6-Full Pipe


Weitere Links zum Spiel Full Pipe:

Full Pipe Newsarchiv
Full Pipe Screenshots

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Kommentar zu Test und Bewertung: Full Pipe

Kommentar von _Franzi L. am 16.08.2010; 21:05:36 Uhr

Hätte auch mehr vom Spiel erwartet. Schade. Aber zumindest war das Spiel nicht zu teuer.

Kommentar zu Test und Bewertung: Full Pipe

Kommentar von _adventureFAN am 16.08.2010; 21:43:34 Uhr

Also ich finde 20 Euro schon etwas teuer, zumal das Spiel von 2006 ist.

Kommentar zu Test und Bewertung: Full Pipe

Kommentar von _Franzi L. am 17.08.2010; 15:42:21 Uhr

Ich finde 20 Euro als Einstiegspreis eigentlich okay. Ich gehe davon aus, dass es nicht lang dauern wird und das Spiel wird auf 10 gesenkt.

Kommentar zu Test und Bewertung: Full Pipe

Kommentar von _adventureFAN am 17.08.2010; 17:31:27 Uhr

Bei der Sichtweise ist der Preis natürlich wieder ok x]

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