www.Adventures-Kompakt.de / 8: Spezial > Entwicklung der Unterhaltung auf dem Smartphone
.

Entwicklung der Unterhaltung auf dem Smartphone

Die Möglichkeiten, über das Handy bzw. das Smartphone in die Welt der Spiele einzutauchen, hat sich innerhalb der letzten Jahrzehnte enorm weiterentwickelt. Was mit dem Game Boy und nur zwei Spielen auf dem Handy begann, bietet nun eine Vielfältigkeit, innerhalb derer jeder Nutzer auf seine Kosten kommen und das perfekte Spiel für sich finden kann. Durch die Online-Funktion des Smartphones können Nutzer interaktiv mit anderen Nutzern agieren, wobei die Möglichkeiten auch hier vielfältig sind und sich von Adventure-Games über Ego-Shooter bis hin zum Online Pokern erstrecken.

Der Game Boy als erste Möglichkeit des virtuellen Spiels

Gameboy

Der Game Boy gilt als Vorreiter aller weiteren Spielekonsolen und erfreut sich daher noch heute an hoher Bekanntheit.

Die tragbare 8-Bit-Handheld-Konsole wurde im April 1989 in Japan veröffentlicht und unter dem Begriff des Game Boys weltweit bekannt. Obwohl sich der Erfindung des Game Boys einige Kritiker gegenüberstellten, konnte er sich durch seine Größe, die geringen Kosten und den geringen Batterieverbrauch dennoch durchsetzen. Insgesamt wurden rund 120 Millionen Exemplare dieser Spielekonsole verkauft, womit sie für lange Zeit als meistverkaufte Konsole ihrer Art galt. Das einzige Spiel, das zu Beginn seiner Zeit für den Game Boy erhältlich gewesen ist, war Tetris, wodurch es den Status des meistverkauften Computerspiel der Geschichte erreichte.

Im Laufe der Zeit wurden unterschiedliche Modelle des Game Boys entwickelt. Während er ursprünglich nur Abstufungen der Farbe Grau anzeigen konnte, überzeugte die Generation des Game Boy Colors mit seinem Farbdisplay. Zu einer optischen Veränderung hinsichtlich des Gehäuses kam es erst in der Generation des Game Boy Advance. Auch technisch lassen sich, verglichen mit dem ursprünglichen Game Boy, Unterschiede erkennen. Neben dem Farbdisplay, welches schon beim Game Boy Color zu finden war, konnte der Game Boy Advance durch seinen 32-Bit-ARM-RISC-Prozessor überzeugen. Mit dem Game Boy der Generation Advance SP sollte den Spielern ein neuer Komfort geboten werden. Insbesondere das Spielen in der Dunkelheit ist seit dieser Generation aufgrund einer integrierten Hintergrundbeleuchtung möglich.

Eine hohe Attraktivität erlangt das Spielen mit der Handheld-Konsole dadurch, dass alle Spiele abwärtskompatibel sind. Das bedeutet, dass Spiele des ersten Game Boy Modells auch über den Game Boy Advance SP gespielt werden können. Andersherum ist dies allerdings nicht möglich. Außerdem wurde bereits durch den Game Boy die Möglichkeit eröffnet, Multiplayer-Spiele zu spielen, wofür jedoch ein entsprechendes Kabel benötigt wird, um die Konsolen miteinander zu verbinden. Insbesondere das Spiel Pokémon erfreute sich neben Tetris unter den Game Boy Spielern hoher Beliebtheit.

Die ersten mobilen Spiele – Memory und Snake

Snake und Memory gehören zu den ersten Spielen, die über das Handy gespielt werden konnten. Keins der beiden Spiele war mit einer farbigen Grafik ausgestattet, war jedoch fester Bestandteil der Betriebssysteme des Handys. Während es sich bei Snake und Memory um die absoluten Basic-Spiele des Handys handelt, sozusagen die Mütter der Handyspiele, wurden die Spiele synchron zu der Entwicklung des Handys weiterentwickelt und dementsprechend, insbesondere in ihrer Grafik, besser. Je besser die Leistungen durch die Displays und die Technik sichergestellt werden konnten, umso aufwendiger konnten die Spiele gestaltet werden.

2013 - vom Handy zum Smartphone

Obwohl es die ersten Smartphones bereits in den 1990er Jahren gab, erreichten sie erst einige Jahre nach der Jahrhundertwende einen bestimmten Bekanntheitsgrad. Besonders durch die Entwicklung des iPhones 2007 trat eine Wende im Rahmen der Handytechnik ein. Bahnbrechend war hier die direkte Verbindung zum App-Store, durch welche beliebige Spiele unmittelbar auf das Smartphone geladen werden konnten. Außerdem war das iPhone das erste Handy mit einer neuartigen Benutzeroberfläche, sprich, dem Touchscreen. Alle davor hergestellten mobilen Endgeräte verfügten lediglich über Tasten.

Smartphone

Das Smartphone gilt mittlerweile als fester Bestandteil des Alltags für die meisten Menschen und unterstützt die Tagesabläufe jedes Einzelnen.

Insbesondere das Jahr 2013 gilt in der Geschichte des Smartphones als eines der wichtigsten. Grund hierfür ist, dass in diesem Jahr erstmals mehr internetfähige Endgeräte mit berührungsempfindlichen Bildschirmen, sprich Smartphones, verkauft wurden, als herkömmliche Mobiltelefone. Mittlerweile gehört das Smartphone zum Alltag der meisten Menschen und ist daher kaum noch wegzudenken. Für viele hat es sich zum persönlichen Assistenten entwickelt, der im Alltag unterstützend wirkt, indem beispielsweise Termine gespeichert werden und dauerhafter Internetzugang möglich ist.

Die Entwicklung von Adventure Games

Bei Adventure Games handelt es sich in der Regel um Einzelspiele. Der Sinn des Spiels liegt darin, innerhalb der vorgegebene Handlung unterschiedliche Rätsel zu lösen, um im Spiel weiter voranzukommen. Im Laufe der Zeit wurden eine Vielzahl unterschiedlicher Adventure-Games entwickelt, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte legen und dementsprechend für unterschiedliche Zielgruppen konzipiert sind.

Das erste Spiel dieser Art wurde von William Crowther und Don Woods entwickelt, wobei die ursprüngliche Version nur für die eigenen Kinder zur Verfügung gestellt wurde. Hierbei handelt es sich noch nicht um ein vollständiges Spiel, sondern vielmehr um eine virtuelle Höhlenbegehung ohne Spielelemente. Nachdem diese jedoch nachträglich eingefügt wurden, konnte das Spiel 1975/76 veröffentlich werden. Das erste Adventure Game, das sich inhaltlich von den bereits existierenden unterschied, war „Haunt“, welches 1979 an der Carnegie Mellon University entwickelt wurde. Erst 1980 wurde das erste Adventure Game mit grafischen Elementen auf den Markt gebracht, die sich allerdings immer noch auf das absolute Minimum beschränkten und erst weitere 4 Jahre später wurde der Spieler durch eine Figur repräsentiert.

First-Person Shooter als beliebte Freizeitbeschäftigung

Unter dem Begriff des First-Person-Shooter, im Deutschen auch als Ego-Shooter bezeichnet, werden solche Spiele verstanden, bei denen der Spieler aus der Perspektive der Spielfigur innerhalb der dreidimensionalen Spielewelt agiert und dabei gegen andere Spieler kämpft.

Aufgrund der Tatsache, dass diese Spiele in der Regel online gespielt werden und zwischen dem Einzel- und dem Mehrspieler-Modus gewählt werden kann, bieten sie, verglichen mit anderen Spielen, ein großes Feld an Möglichkeiten.

Die ersten Spiele, die dem Bereich des First-Person-Shooters zugeordnet werden können, erschienen bereits 1973 unter den Namen „Maze War“ und „Spasim“, wobei erst 1980 der erste Ego-Shooter mit einer 3-D-Zentralperspektive auf den Markt gekommen ist. Einen erwähnenswerten Bekanntheitsgrad erlangten die First-Person-Shooter erst 1992/93 durch die Entwicklung der Spiele „Wolfenstein 3D“ und „Doom“, die beide von id Software stammen. Letzteres diente dem Genre des First-Person-Shooters als Durchbruch, woraufhin eine weitere Vielzahl unterschiedlichster Ego-Shooter entwickelt wurden und ihren Weg auf den Markt fanden. Viele Grundelemente, die schon während der ersten Zeit der Entwicklung von Ego-Shootern verwendet wurden, lassen sich noch heute in den neu entwickelten Spielen wiederfinden.

Online Casinos als Alternative zu den üblichen Games

Texas

Wer keine Lust auf Ego-Shooter oder Adventure Games hat, der kann sich online an einen virtuellen Pokertisch setzen, um eine Runde Texas Hold‘em oder Omaha Hi-Lo zu spielen.

Neben der Möglichkeit des Ego-Shooters gibt es noch andere Möglichkeiten, sich in der Online-Welt zu beschäftigen. Auch Online-Casinospiele sind zeitgemäß - und von allen Spielen dieser Art fasziniert vor allem das klassische Pokerspiel zahlreiche Nutzer auf der ganzen Welt. Niemand muss in ein stationäres Casino gehen, um an einem Pokertisch zu sitzen. Online-Poker ist rund um die Uhr verfügbar und eine adrenalinreiche Form der mobilen Unterhaltung. Die Reichweite in diesem Bereich ist riesig, Dutzende Variationen und Grenzen sind verfügbar. Und wem der Sinn nicht nach Pokern steht, der findet im Online Casino noch viele andere Möglichkeiten, seine Zeit zu verbringen.

Aktiv spielen oder passiv konsumieren ? - das ist hier die Frage

Auf unterschiedlichen Plattformen haben Nutzer die Möglichkeit, aktiv zu spielen. Jedoch gibt es mittlerweile auch für alle Interessierten eine Vielzahl an Möglichkeiten, online zu streamen und Videos zu schauen, die andere Spieler während des Spielens zeigen. So kann beispielsweise beobachtet werden, wie andere Spieler in unterschiedlichen Games vorgehen. Es gibt viele Gamer, die sich selbst während des Spielens filmen und das live oder im Nachgang für Zuschauer zur Verfügung stellen. Die beliebtesten Plattformen, auf die Nutzer für solche Wünsche zugreifen können sind Twitch und Youtube.

Aber nicht nur hinsichtlich der First-Person-Shooter können Nutzer hier fündig werden. Auch mit Blick auf das Online-Pokern sind hier unterschiedliche Videos zu finden, die besonders dann hilfreich sein können, wenn man zu den Anfängern dieses Gebiets zählt und sich dementsprechend Wissen aneignen möchte. Jedoch lassen sich auch Videos finden, in denen die unterschiedlichen Spielvarianten des Pokerns lediglich erklärt werden, ohne dass ein tatsächliches Spiel gezeigt wird. Häufige Erklärungsvideos, sogenannte Tutorials, findet man zu den Spielvarianten Texas Hold‘em oder Omaha Hi-Lo.

Die Zukunft der Spiele

Dass Videospiele kontinuierlicher Entwicklung unterliegen, ist nicht verwunderlich. Nutzer erwarten von den Herstellern dauerhafte Verbesserungen, insbesondere im Bereich der Grafik. Fachleute gehen allerdings davon aus, dass der Fokus der Nutzer sich aus dem Bereich der Grafik in den inhaltlichen Sektor verschieben wird. Schon in den letzten Jahren hat sich außerdem herauskristallisiert, dass dem Spielen mittlerweile ein enormer sozialer Aspekt zugeschrieben wird. Ermöglicht wird dies insbesondere durch die Option der Multiplayer-Games und durch Sprachchats, wodurch die Kommunikation zwischen den Spielern enorm erleichtert wird.

3-D

Bereits jetzt haben Spieler die Möglichkeit, in der 3-D-Perspektive zu zocken. Hiefür ist jedoch weit mehr nötig als eine 3-D-Brille. Auch eine entsprechende Grafikkarte und ein 3-D-Bildschirm sind grundlegend, um ein solches Erlebnis zu ermöglichen. Erreicht werden soll durch die neue Grafik, dass das Spiel und die Handlungen realistischer wirken.

Virtual Reality (VR) vs. Augmented Reality (AR)

VR

Virtual Reality sollte den Gaming-Markt reformieren, was jedoch nicht in dem Maße gelang, welches angestrebt war. Experten setzen nun auf Augmented Reality.

Virtual Reality wurde innerhalb der letzten Jahre im Bereich des Gamings schon viel diskutiert. Das Ziel sollte es sein, die Spielewelt zum Greifen nah zu gestalten. Durch entsprechende VR-Brillen sollte es den Spielern ermöglicht werden, direkt in die Welt des Spiels abzutauchen und eins mit der Umgebung zu werden. Durchsetzen konnte sich die Virtual Reality bisher jedoch nicht.

Fachleute gehen davon aus, dass die Augmented Reality verglichen mit der Virtual Reality mehr Chancen hat, sich auf dem Markt durchzusetzen. Spieler würden hierdurch weitere aufregende Möglichkeiten bekommen, miteinander zu spielen und zu interagieren.

Bildquelle: Pixabay


Weitere Links zum Spiel :

---

Dieser Artikel wurde bereits 15 mal angesehen.

Adventures-Kompakt - Copyright © 2020