
Test und Bewertung: eXperience 112
| Allgemein: |
Lea Nichols erwacht an Bord eines gestrandeten Forschungsschiffes – offensichtlich ist bei den streng geheimen Experimenten der mysteriösen Organisation "EDEHN" etwas schief gelaufen. Lea ist scheinbar die einzige Überlebende des Forschungsteams. In dem innovativen Abenteuer übernimmt der Spieler nicht die direkte Kontrolle über Lea, sondern interagiert mit ihr über ein mächtiges Computersystem..... Der Grundgedanke der Geschichte ist klasse. Nach und nach werden die Geschehnisse an Bord des Schiffes näher erklärt. Somit wird erreicht, dass man die Geschichte weiter verfolgen möchte. Um weiterzukommen muss man verschiedene Aufgaben lösen. Rätsel kann man sie eigentlich nicht nennen, da man eher verschiedene Orte bzw. Dinge und Codes suchen muss. Leider fehlen die richtigen Adventure Rätsel. Alles ist so real aufgezogen, dass man wirklich denkt Lea auf dem Schiff über das Kamerasystem zu helfen, aber warum kann ich dann die Erinnerungen von Lea auch sehen????
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| Grafik: |
 Das komplette Spiel wird über verschiedene Kameras gespielt. Somit sieht man auch alles nur so als ob man durch eine Kamera schaut. Hin und wieder sind einige Kameras in einem etwas schlechteren Zustand und das Bild wird dadurch verwischt. Manche Kameras sind beweglicher als andere und erfassen dadurch einen größeren Bereich. Ebenfalls ist meist ein gewisser Film auf der Kamera. Man kann schon sagen, dass die Optik durch die Kameras recht real gemacht wurde. Es ist zu empfehlen die Kamerafenster immer zu maximieren um so auch möglichst viel Atmosphäre mitnehmen zu können. Durch das reale Auftreten der Kameraoptik erhält das Spiel 7 von 10 möglichen Punkten bei der Grafikbewertung. Zwischendurch erscheinen immer wieder Videosequenzen welche zum großen Teil die Erinnerung von Lea zeigen.
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| Steuerung: |
Zum Punkt Steuerung kann man endlich einmal etwas schreiben was sich von den anderen Adventure Spielen stark unterscheidet. So steuert man z.B den Charakter im Spiel nur indirekt. Man hat über den Computer Zugriff auf die Kameras, Türen und Lampen an Bord des Schiffes. Durch ein Einschalten der Lichter in den Zimmern weiß Lea, dass sie etwas an der Stelle von Interesse ist und läuft an diese Stelle. Leider geschieht dies oftmals sehr langsam. Aber auf jeden Fall ist die Steuerung auf keinen Fall klassisch, sondern neu und innovativ. So muss man zum Beispiel selbst wählen welche Kamera man gerade aktivieren möchte. Alles erfolgt auf einer Windows ähnlichen Plattform welche aus verschiedenen Einzelnfenstern besteht. Diese kann man in der Größe und in der Position verändern. So kann man sich also die jeweiligen Kamerafenster an die gewünschte Position verschieben. Analog dazu kann dies natürlich auch mit den anderen Fenstern (z.B. Karte des Schiffes) tun. Es gibt noch anderen Neuerung im Spiel die man sich aber während des Spielen selbst entdecken sollte. Auf jeden Fall ist die Steuerung "innovativ"!! Leider kann es vorkommen, dass auf dem Bildschirm durch mehrere geöffnete Fenster ein leichtes Chaos entsteht, welches man regelmäßig ordnen sollte. Sehr innovativ, aber Adventure Steuerung bleibt eben Adventure Steuerung. Deshalb 7 Punkt bei Steuerung.
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Sound:
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 Im Spiel selber wird nicht viel gesprochen. Eigentlich spricht fast nur Lea mit den Kameras. Als Stimme von Lea hat man die Sprecherin von Kate Austen aus der erfolgreichen TV-Serie "Lost" gewählt. Diese macht die schwierige Aufgabe allein mit Kameras zu reden eigentlich ganz gut. Zwischendurch ist immer wieder mit sehr viel Bass versehene Musik zu hören. Diese kleineren Musikstückle sind recht mysteriös und spiegeln die ebenfalls mysteriöse Geschichte an Bord des Schiffes wieder. Sound: 7 Punkte
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| Fazit: |
Das Adventure "eXperience112" wird überall als "innovativ" angekündigt. Auf eine Art ist es natürlich schon innovativ. Durch die Steuerung mit Hilfe der PC-Oberfläche werden aber einige Spieler ihre Probleme haben. Leider fehlen die richtigen Rätsel. Durch seine Geschichte und die vermittelte Atmosphäre kann das Spiel aber dennoch ganz gut punkten. Wer sich immer noch nicht sicher ist ob er das Spiel erwerben soll, dem empfehle ich die Demo zum Spiel. Anhand dieser kann man sehr gut bestimmen ob das Spiel den eigenen Geschmack trifft. Das Spiel erhält von mir 7,5 von 10 möglichen Punkten.
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| Bewertung: |
Negative Aspekte: zu wenig klassische Rätsel, schnell entsteht auf der Benutzeroberfläche Chaos Positive Aspekte: innovative Steuerung, dunkle Geschichte |
| Welchen Rechner brauche ich? (Minimalanforderungen)
Windows Vista/XP; Pentium IV 2 GHz oder vergleichbar; 1 GB RAM; GeForce 6 oder vergleichbare Grafikkarte mit 128MB Grafikspeicher; DVD-Laufwerk; 1,5 GB freier Festplattenplatz |
| Homepage: | http://www.experience112-game.de/
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| Publisher: | http://www.daedalic.de/
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| Hersteller: | http://www.lexis-numerique.com/ |
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geschrieben am 04.03.2008 von Uwe Dombeck
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Kommentar von alex wiesbach am 07.03.2008; 17:05:02 Uhr
Kommentar zu Test und Bewertung: eXperience 112